Burgzunft enthüllt Sponsorentafel
Mit einem kleinen Fest beim Narrenbrunnen wurde die Tafel der privaten Sponsoren beim 50 jährigen Jubiläum der Burgzunft im Jahr 2025 enthüllt.
„Wo bin ich aufgelistet, wo steht mein Name?“ Interessiert suchten die Gäste ihren Namen, nachdem die Spendertafel vom Vorsitzenden der Burgzunft Christopher Preisinger und dem Teamchef der Sponsoring-Gruppe Sebastian Stumpp enthüllt wurde. Mit Schwung zogen sie den Umhang des Burgrats weg, zeitgleich beschien die Sonne das edle Stück, das auf die „großzügige Unterstützung und Treue zum Verein vieler Menschen hinweist“, wie es der Vorsitzende in seiner Ansprache nannte. Wer beim privaten Sponsoring mit mindestens 25 Euro dabei war, wurde auf der Spendertafel verewigt, sofern er damit einverstanden war.
Die 80 x 70 cm große Aluminium beschichtete Metallplatte ist an einem großen Granitstein befestigt, der ausgebaggert wurde, als die Hammereisenbacher Hauptstraße saniert wurde. Michael Heini hatte den großen Stein mit seinem Bagger zum Standort transportiert, ihm galt ein großes Dankeschön, sowie allen Spendern.
Alphabetisch geordnet und gut lesbar in weißer Schrift findet sich jeder private Sponsor auf dem als Orden erkennbaren Teil wieder. Daneben ist die, mit Blattgold ausgelegte Burg gut zu erkennen. Der aus Edelstahl angefertigte Vereinsname „Burgzunft Hammereisenbach“ rahmt die Spendernamen ein und die Jahreszahlen 1975 und 2025 weisen auf die 50 jährige Geschichte hin. Die Sponsorentafel wurde bei der Kunstschmiede Fattler aus Schönwald hergestellt. Sebastian Stumpp hatte sich für die Gestaltung und die Organisation dieser Tafel besonders eingesetzt, was der Vorsitzende dankbar erwähnte.
Der Stein mit der Spendertafel bildet mit dem Stein vom Narrenbrunnen eine harmonische Einheit. Beide werden bei Dunkelheit durch Leuchten angestrahlt. Als kleinen Wehmutstropfen blickte er auf die angrenzenden „Rasenflächen“. „Die Firma Joos hat das Gelände ringsum nicht ganz so glücklich hinterlassen“, denn ackerähnliche Zustände seien noch als Erinnerung an die Straßensanierung geblieben. Nun liege es an der Burgzunft, den Platz wieder ordentlich herzustellen.
Bilder: Praxedis Dorer
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